Dr. rer. medic. Klaus Röttger

Beirat
klaus.roettger@bergundtal-ev.de

Mein Name ist Klaus Röttger. Von 1985 bis 2008 war ich als Psychoonkologe am Universitätsklinikum Essen tätig. Mein Arbeitsschwerpunkt lag dabei in der psychosozialen Betreuung von knochenmark- bzw. stammzelltransplantierten Patienten und ihren Angehörigen. Aktuell bin ich freiberuflich in eigener Praxis tätig (https://lebenszeiten.de)

Wenn man die Diagnose einer Leukämie oder einer Krebserkrankung bekommt, ist es zunächst wichtig, die richtigen Ärzte zu finden. Eine zeitgemäße und gute onkologische Behandlung zeichnet sich aber auch dadurch aus, dass die Betroffenen frühzeitig einen kompetenten Ansprechpartner für alle sozialen Fragen und zur Bewältigung der psychischen Belastungen zu finden.

Weil es für krebskranke Menschen und ihre Angehörigen sehr wichtig ist, dass Ärzte, Pflegekräfte und Psychoonkologen gut zusammenarbeiten, habe ich mich sehr gefreut, als von Krankenpflegkräften die Idee an mich herangetragen wurde, in der Klinik für Knochenmarktransplantation Gesprächskreise für Betroffene anzubieten. Gemeinsam mit Ärzten haben wir diese Idee ab 1997 verwirklicht. Aus diesen Gesprächsgruppen entwickelte sich in den Folgejahren die Selbsthilfegruppe Berg und Tal e.V.

Mir ist vor allem wichtig, einen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensqualität von stammzelltransplantierten Patienten und ihren Angehörigen leisten zu können.
Deshalb begleite ich auch heute diese Patienteninitiative bei ihren vielfältigen Aktivitäten. Wenn es darum geht, gute psychosoziale Betreuung vor, während und nach einer Stammzelltransplantation zu verwirklichen, kann dies nur gelingen wenn Selbsthilfegruppen und Psychoonkologen gemeinsam aktiv werden.

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