Anna Gebbers-Fritsche

stellvertretende Vositzende (Schriftführerin)
anna.gebbers-fritsche@bergundtal-ev.de

Im Mai 2009 wurde bei meinem Mann ein Mantelzell-Lymphom diagnostiziert. Völlig unerwartet waren wir mit einer lebensbedrohlichen Krankheit konfrontiert, die viele Bereiche unseres Lebens radikal verändert hat.

Besonders schwierig fand ich die Zeiten der Unsicherheit und des Wartens. Und ich musste lernen, meine Angst um das Leben meines Mannes nicht in Überfürsorge und Bevormundung münden zu lassen.

Erst ein Jahr nach der Diagnose konnte mein Mann schließlich transplantiert werden. Am 1. Juni 2010 war es soweit.
Dank eines neuen innovativen Verfahrens – dem so genannten Transplantat – „engineering“ – konnte die Tochter meines Mannes ihre Stammzellen spenden, obwohl sie lediglich in der Hälfte der Gewebemerkmale mit ihrem Vater übereinstimmen.

Heute geht es meinem Mann gut, und wir freuen uns über jeden schönen gemeinsamen Tag.
Schon in der Zeit vor der Transplantation und noch bis heute ist die Selbsthilfegruppe Berg und Tal für mich der Ort, wo ich meine Ängste und Sorgen teilen, meine Fragen stellen und Erfahrungen austauschen kann.

Im November 2012 bin ich in den Vorstand gewählt worden und freue mich darauf, die Arbeit von Berg und Tal aktiv zu unterstützen.

Menü